Das stadtTheater walfischgasse unter der Intendanz von Anita Ammersfeld wurde am 20. April 2005 mit der Eigenproduktion Freunde, das Leben ist lebenswert von Charles Lewinsky eröffnet. Auf dem Spielplan standen unter anderem politisch-satirische Stücke mit gesellschaftlicher Relevanz sowie modernes Musiktheater und anspruchsvolles österreichisches Kabarett. Die Eigenproduktionen bestanden vor allem aus Uraufführungen, sowie deutschsprachigen und österreichischen Erstaufführungen. Für die Eigenproduktionen des Hauses haben Autoren wie Charles LewinskyFelix MittererPeter TurriniLida WiniewiczPeter Patzak und Rupert Henning Stücke geschrieben. Danielle Spera und Peter Huemer führten jeweils eine Gesprächsreihe zu kulturellen, philosophischen, historischen aber auch grundsätzlichen politischen Fragen. Als Gastspielhaus zeigte das stadtTheater regelmäßig Produktionen anderer Bühnen oder freier Theatergruppen aus dem deutschsprachigen Raum.

Neben der großen Bühne mit einem Fassungsvermögen von 271 Plätzen verfügt das stadtTheater auch über eine zweite, kleinere Spielstätte, den theaterCercle, der für Lesungen, Solo-Performances oder Konzerte genutzt wurde.

Von 2015 bis 2021  bespielte die Wiener Staatsoper die Räumlichkeiten und zeigte dort in erster Linie Kinderoper, Künstlergespräche  und kleinere Studioproduktionen. 2025/26 zeigten André Heller, Ursula Strauß und Fritz Molden mit "Remassuri" einen Reise in die Welt des Wienerliedes. Seit Februar 2026 steht das stadtTheater walfischgasse neuerlich als Eventlocation zur Vermietung frei.

stadtTheater walfischgasse
Rückblick 2005 - 2015

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©Michael Pöhn

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  • stadtTheater walfischgasse
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    1010 Wien